Im Shoppingstress vor Weihnachten? Mit diesen Tipps sparen Sie sich viel Geld

Mittwoch, 13.12.2017

Das Weihnachtsshopping gehört zum Fest, und so richtig kommen wir nicht darum herum. Fast 500 Euro lässt jeder Deutsche im Durchschnitt springen, um der Familie und den Freunden etwa Gutes zu tun. Den Handel freut es, den Beschenkten oft auch. Tipps zum Geld sparen sind dennoch willkommen. 

500 Euro für Geschenke klingt viel, ist aber nur ein Ausschnitt des Shoppingreigens. Schließlich braucht es zunächst einen Adventskranz, dann den Weihnachtsbaum. Auch die Gans belastet das Konto, das zuvor bereits den Christstollen, die Spekulatius und die Füllung der Nikolausstiefel finanzieren musste. Kerzen, Lichterschmuck, Räucherkerzen, Karten für die Verwandten, die Bahnfahrt zur Tante … da würde uns noch einiges einfallen.

Fazit: Weihnachten ist teuer aber schön. Gibt es Sparpotential?

Eine Frage der Zeit

Das größte Sparpotential liegt im richtigen Timing. Allerdings ist die Ersparnis in den meisten Fällen mit Abstrichen verbunden. Wer den Adventskalender zum Beispiel erst am 2. Dezember erwirbt, kann schon gut 20 Prozent sparen – steht aber zum Monatsstart im Kinderzimmer nicht besonders gut da.

Schnäppchenjäger mit Zeitgespür haben beim Geschenkekauf im Grunde zwei Möglichkeiten. Sie kaufen entweder im November, wo der “Black Friday“ für spürbare Nachlässe sorgt. Oder sogar schon im Februar, wo die laue Nachfrage die Rabattschlacht der Händler anheizt. Das nächste Weihnachtsfest kommt schließlich garantiert. Beide Optionen sparen bares Geld – zumindest für Menschen mit Planungssinn.

Tatsächlich kaufen die meisten in den Tagen vor Weihnachten, also „in letzter Minute“. Das ist genauso verlässlich wie das Vorhaben, dies im nächsten Jahr endlich zu ändern. Die Kosten der Angewohnheit? Marketing-Professor Martin Fassnacht beziffert sie im „Stern“-Interview auf sechs bis zehn Prozent, zumindest für den Online-Handel. Das macht also durchaus etwas aus.

Eine Frage des Ortes   

Online, Supermarkt oder Edel-Boutique – die Preise differieren. Das Marken-Shirt kann online schon mal für 29 Euro weggehen, während es in der Boutique klar dreistellig ist. Wer sparen will (oder muss), kauft somit online günstiger und durchforstet zuvor am besten noch die Preissuchmaschinen und Gutscheinportale. Vergleichen lassen sich die Sachen dennoch nicht. Wer schlendern will und auf den Plausch in der Boutique wert legt, wird sich mit dem höheren Preis sicher nicht übervorteilt vorkommen. Schließlich kostet das Wasser im Supermarkt auch weniger als beim Italiener an der Ecke.

Eine Frage der Wahl

Erheblich sparen kann, wer nach Geschenkideen sucht, ohne sich vorher festgelegt zu haben. In allen Preiskategorien finden sich Produkte, die es temporär günstiger gibt, ohne dafür Qualitätsabstriche in Kauf nehmen zu müssen. Am deutlichsten wird das im Hotel-Gewerbe, in dem eine Luxusherberge plötzlich zum halben Preis zu haben ist, die nebenan aber nicht. Wer hier flexibel ist, bettet sein Haupt gut und günstiger.

Aus Preissicht ist der Trend zum Gutschein ebenfalls begrüßenswert. Der Gutschein bietet dem Beschenken ja immerhin die Möglichkeit, ihn erst zu einem besseren Zeitpunkt einzulösen. Da lässt sich dann sicherlich mehr in den Einkaufskorb räumen als in der Hochzeit zwischen Weihnachten und Silvester.  

Junge Frau beim Weihnachtsshopping

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