Spoofing verhindern: So schützen Sie sich vor Telefonbetrügern

Dienstag, 17.10.2017

Den Begriff „Spoofing“ kennt man aus der IT. Er wird verwendet, wenn Betrüger eine vertrauenswürdige Identität vortäuschen, um so in fremde Rechner einzudringen. Als Call-ID-Spoofing ist diese Form des Betrugs auch längst auf dem Handy angekommen. So können Sie Spoofing verhindern.  

Handy-Spoofing ist verboten (§66 TKG), aber leider leicht zu realisieren. Zahlreiche teils kostenfreie Apps und Online-Dienste bieten die Möglichkeit an, die eigene Rufnummer zu ändern. So ist es unbekannten Dritten möglich, zum Beispiel mit der angezeigten Nummer eines renommierten Unternehmens oder einer Behörde anzurufen.

Skepsis ist der beste Schutz

Regel Nr. 1: Seien Sie skeptisch. Wer im Hinterkopf hat, dass die angezeigte Nummer auch falsch sein könnte, wird bei der Abfrage persönlicher Daten schneller skeptisch – und wird die leichtsinnige Angabe von Informationen verweigern.

Fordert Sie der Anrufer zu Zahlungen auf, können Sie das Gespräch direkt beenden. Seriöse Unternehmen oder Behörden würden dies telefonisch generell nicht tun. Es handelt sich immer um Betrug.

Ungeprüfte Installationen? Nein, danke!

Hellhörig sollten Sie auch werden, wenn eine Software-Installation von Ihnen verlangt wird. Meist begründen Betrüger dies mit der notwendigen Fernwartung oder mit einer Erleichterung des Kommunikationsprozesses. Gehen Sie nicht darauf ein.  

Prüfung durch Rückruf

Schließlich bleibt Ihnen auch die Möglichkeit, auf Rückruf unter der angezeigten Nummer zu bestehen, um so die Identität des Anrufers zu prüfen. Das gilt allerdings nur für den Spoofing-Fall. Unbekannte Nummern, die ohne Gesprächsaufnahme im Display angezeigt werden, sollten Sie nie zurückrufen. Diese Neugier kann nämlich teuer werden.

Frau erschrocken vor ihrem Handy

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