So schützen Sie Ihre Daten im Internet

Dienstag, 12.12.2017

Daten sind ein begehrtes Gut. Sie erlauben Rückschlüsse auf unser Verhalten und können genutzt werden, um unser Verhalten zu beeinflussen. Gerade unsere Kaufgewohnheiten stehen dabei im Fokus. Was können wir für mehr persönlichen Datenschutz im Internet tun?

Der sichere Schutz unserer Daten ist eine Illusion. Dennoch haben wir einen gewissen Einfluss darauf und können die Verbreitung bewusst einschränken. Das setzt jedoch voraus, dass wir beim Suchen, Surfen und Kommunizieren auf einige Bequemlichkeiten verzichten. Folgende einfache Maßnahmen können helfen, dass Sie nicht zum „gläsernen User“ werden:

Schutz der eigenen Daten

Zunächst einmal ist es wichtig, den Datendiebstahl durch Kriminelle zu unterbinden. Der erste Schritt dazu besteht in der Installation aktueller Updates für alle Programme sowie von professioneller Sicherheitssoftware. Hinzu kommt die Nutzung unterschiedlicher und sicherer Passwörter, die nicht ohne separate Sicherung auf dem Rechner gespeichert werden dürfen.

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Weitere Maßnahmen gegen die Sammelwut Ihrer Daten durch die Industrie und Politik sind:

Suchmaschinen

Mit Google suchen ist bequem, aber alle Abrufe werden registriert und gespeichert. Kleinere Anbieter wie startpage.com verzichten darauf. Wer die „diskreteste Suchmaschine der Welt“ (Eigenwerbung) nutzt, bleibt Herr seiner Suchanfragen.

Speicherung

Clouds sind technisch sehr sicher, wecken aber immer wieder Begehrlichkeiten. Gerade die Nutzung der US-Giganten ist problematisch. Dort klopfen Geheimdienste, um Daten zu erhalten oder gleich geheime Zugangstüren in Auftrag zu geben.

Kommunikation

Alle Mails mit brisanten Inhalten sollten verschlüsselt werden. Mitlesen ist hier auch für Nicht-Hacker leicht.

Surfen

Ohne Cookies bleiben Ihnen im Internet viele Wege versperrt. Dafür ist die Datenspur aber auch geringer. Zumindest „Dritte und Werbeanbieter“ sollten keine Cookies platzieren dürfen.

Viele Dienste nutzen unsere Daten ganz offiziell. Laut AGBs ist ihnen der Zugriff erlaubt. Einschränkungen sind zwar möglich, wie zum Beispiel in den Einstellungen von WhatsApp, bleiben jedoch vielfach ungenutzt. Wer das Datensammeln verhindern will, sollte auch nach kostenpflichtigen Diensten Ausschau halten, die gegen Gebühr auf unnötige Datenspeicherung und das Einspielen von Werbung verzichten.

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