Richtig „ELSTERn“ – so klappt es mit der elektronischen Steuererklärung

Dienstag, 07.03.2017

Das Ausfüllen der Einkommenssteuererklärung zählt nicht unbedingt zu den liebsten Beschäftigungen. Gemacht werden muss es aber trotzdem, und zwar jedes Jahr neu. Die gute Nachricht dabei: Mit dem ELSTER-Formular des Finanzamts wird das immer einfacher. Denn das Programm spart Zeit, Nerven und bringt im Idealfall auch noch viel Geld aufs Konto.

ELSTER, die ELektronische STeuerERklärung, gibt es in Deutschland nun schon seit einigen Jahren. Die Software ist erwachsen geworden und versteht es mittlerweile gut, mit den Programmen von Drittanbietern zu kommunizieren. Natürlich ist Elster dabei auch immer weiter gewachsen, schließlich geht es hier um eine Vielzahl verschiedener Steuerarten. Bei der reinen Einkommenssteuer muss Sie das jedoch nicht interessieren. Das Elster-Formular ist übersichtlich, kostenfrei und streng separiert. Ein Download über www.elster.de genügt.

So wird’s gemacht

Sind Sie schon bei Elster-Online registriert? Wenn nicht, ist das der allererste Schritt. Schließlich will das Finanzamt sicher gehen, dass Sie’s auch wirklich sind. Ist dieser Authentifizierungsprozess bewältigt, was einige Wartezeit beinhaltet, kann das Elster-Formular einfach heruntergeladen und auf dem Rechner installiert werden. Danach geht es zum gewohnten Ausfüllen der Formulare, nun aber nicht mehr mit dem Stift, sondern per Tastatur. Ein Vorteil dabei: Mögliche Korrekturen sind kinderleicht. Weit wichtiger jedoch: Im Interview-Modus führt Sie das Programm bequem durch alle Seiten und Felder. Nicht benötigte Anlagen können Sie einfach löschen.

Was bringt’s?

Erwarten Sie keine Steuerberatung, freuen Sie sich auf praktische Lebenshilfe. Dann sollte Elster Ihnen behagen und im Folgejahr schon fast eine Freundin sein. Allzu grobe Fehler sind übrigens ohnehin nicht möglich, dann verweigert das Formular die Speicherung. Wer zwischendurch unsicher ist, kann die Eingaben jederzeit auf Plausibilität prüfen lassen. Was nicht sein kann oder fehlt, wird rot markiert.

Und was kommt zum Schluss? Sie ahnen es: das gute, alte Papier. Denn zumindest wenn Sie nicht digital signieren können, wird das ganze Werk nun ausgedruckt, unterschrieben, mit Belegen bereichert und zur Post gebracht. Die Tage für dieses Verfahren sind allerdings gezählt.     

Steuererklärung mit Elster

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