Lenßens Tipp: Muss man bei der Berufsunfähigkeitsversicherung wirklich alle Vorerkrankungen angeben?

Mittwoch, 24.02.2016 Ingo Lenßen

„Ich möchte demnächst eine Berufsunfähigkeitsversicherung abschließen. Muss ich dann wirklich alle Vorerkrankungen angeben? Ich habe Angst, dass die Monatsbeiträge dadurch unverhältnismäßig höher werden!“

Sie sollten Ihre Vorerkrankungen und Ihren Gesundheitszustand auf gar keinen Fall verschweigen oder beschönigen! Wenn Sie das tun, begehen Sie nämlich eine sogenannte „arglistige Täuschung“. Und falls Sie dann eines Tages tatsächlich berufsunfähig werden sollten, kann es sein, dass Sie hohe Risikozuschläge nachzahlen müssen! Im schlimmsten Fall wird sich die Versicherung sogar komplett querstellen und keine Leistungen erbringen.

Bloß keine Falschangaben!

Egal ob Kranken-, Lebens- oder Berufsunfähigkeitsversicherung – die Anträge sollten korrekt und sorgfältig ausgefüllt werden. Denn selbst wenn die monatlichen Beiträge dadurch steigen, kann man zumindest sicher sein, dass man im Notfall auch wirklich abgesichert ist. 

Textbezogene Paragraphen / Urteile:

Landgericht Coburg Urt. v. 02.09.2015 Az. 12 O 308/15

Mann mit Verband

Weitere Artikel

Kommentare