Lästereien, Langeweile & Co.: Diese Gründe reichen für eine Kündigung nicht aus

Dienstag, 06.02.2018

Wenn der Job keinen Spaß mehr macht, wird es Zeit zu gehen. In der Praxis kann das jedoch langwierig sein. Man sucht nach Alternativen und gibt dem Chef in dieser Phase womöglich selbst Gründe zur Kündigung – was die Suche nach dem neuen Job nicht erleichtern würde. 

Karriere-Expertin Maria Berentzen hat bei „GQ“ klargestellt, dass nicht jeder Frust-Ausspruch und nicht jedes kleine Vergehen unweigerlich zur Kündigung führt. Einige dieser Punkte haben wir uns für Sie herausgegriffen und adaptiert: heikel, aber nicht kündigungsrelevant.

Kater-Freizeit

Ein Kater gilt nicht als Krankheit, fühlt sich jedoch so an. Wer einfach zu Hause bleibt, riskiert Ärger am Arbeitsplatz. Der Gang zum Arzt sorgt zumindest in dieser Hinsicht für Entlastung, denn das sichtbare Übel mündet meist in eine offizielle Krankschreibung.

Mal wieder krank

Viele Krankentage kosten den Arbeitgeber Geld, wobei die Kündigung sein Ausweg wäre. So leicht ist das aber nicht: Nur wer immer wieder aus demselben Grund fehlt – und dies wahrscheinlich auch in Zukunft, muss mit den arbeitsrechtlichen Konsequenzen rechnen. 

Über den Chef gelästert

Wer öffentlich über seinen Chef herzieht, zum Beispiel bei der Betriebsfeier, landet schnell vor den Werkstoren. Bei privat geäußerter Kritik im Freundeskreis sind das anders aus, selbst wenn die derbe Schelte dem Boss hintertragen wird.

Immer der Letzte

Sie tauchen in der Bestenliste nie auf und gelten als „Bremsklotz“ im Team? Das führt auf Dauer zur Missstimmung, zur Entlassung aber nicht. Erst wenn man Ihnen bewusste Bummelei nachweisen kann, ist das ein Kündigungsgrund. Andernfalls schreit die Lage eher nach Förderung, damit Sie Schritt halten können.

Politisch auf dem Holzweg

Sie sind politisch aktiv, neigen dabei aber zu extremen Richtungen? Das mag dem Arbeitgeber ganz und gar nicht behagen, bleibt aber Ihre Privatsache. Ausnahmen können hier zum Beispiel in Berufen bestehen, bei denen Sie andere unterrichten.

Frau entsetzt vor ihrem Laptop

Weitere Artikel

Kommentare