Diese Autoteile gehen am häufigsten kaputt

Dienstag, 30.01.2018

Die meisten Reparaturen am Auto sind an Verschleißteilen wie Bremsen und Reifen nötig, die sich mit jedem Kilometer Fahrleistung abnutzen. Doch auch die wachsende Ausstattung der Autos mit Elektronik macht sich in der Schadensstatistik bemerkbar. 

Kfz-Werkstätten beheben am häufigsten Schäden an Bremsen und Reifen. Mit 15 Prozent aller Reparaturen gehen diese Autoteile am häufigsten kaputt. Auf Platz zwei folgt die Elektronik, und das mit stark zunehmender Tendenz. Vor allem defekte Komfortelektronik wie Schiebedach, Fensterheber, Sitzverstellung, Kofferraumdeckel oder elektronisch verstellbare Außenspiegel führt den Werkstätten immer mehr Kundschaft zu.

2016 betrug der Anteil der Elektronik an allen Reparaturen bereits 7,5 Prozent. Schäden am Motor sowie an Lenkung und Kupplung bringen es in der Statistik auf sechs Prozent des Gesamtvolumens der Reparaturen.

Auch Neuwagen betroffen

Bei den Schäden, die im Rahmen der gesetzlichen Gewährleistung und der Herstellergarantie zu übernehmen waren, hatten Reparaturen an der Elektronik 2016 den größten Anteil. Mehr als jeder fünfte Fall (21,5 Prozent) entfiel auf diesen Bereich. Auf Platz zwei landeten Mängel an der Kraftstoffanlage (21,1 %), auf Rang drei Motorschäden (8,3%). Verschleißteile fallen üblicherweise nicht unter Gewährleistung und Garantie, spielen hier also keine Rolle.

Pannenstatistik zeigt noch ein anderes Bild

Liegen geblieben sind die meisten Autos laut ADAC-Pannenstatistik 2017 wegen einer defekten oder entladenden Batterie (39,0 Prozent). Am zweithäufigsten brachten Marderbisse an den Kabeln das Motormanagement zum Erliegen. Ansonsten gingen vor allem vom Verschleiß betroffene Autoteile kaputt, Bremsen, Reifen und Kupplung, aber auch Zündung, Beleuchtung und Motor.

Insgesamt sind Autos immer weniger anfällig für Defekte. Das bescheinigen auch TÜV und Dekra, die dabei jedoch ausschließlich auf sicherheitsrelevante Aspekte achten.

Wechsel der Bremsen

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