Diese Anzeichen deuten darauf hin, dass die Kündigung bevorsteht

Samstag, 17.02.2018

Es gibt Menschen, die haben ausgezeichnete Antennen für drohende Veränderungen. Sie merken früh, wenn der Haussegen schief hängt oder der Job aus dem Ruder zu laufen droht. Das ist nicht immer von Vorteil, denn manches Gewitter zieht sonst unbemerkt vorbei. Bei Anzeichen einer Kündigung kann so jedoch noch rechtzeitig reagiert werden.

Die folgenden Anzeichen im Berufsleben sprechen eine klare Sprache: Wer nicht reagiert, wird womöglich von der Kündigung überrascht:

Sie werden nicht mehr eingeladen

Eben noch wichtige Meetings zum Projekt finden plötzlich ohne Sie statt? Das ist bedenklich, gerade wenn es keine offizielle Begründung dafür gibt. Ihre Mitwirkung ist offenbar nicht länger gefragt.

Sie verlieren den Zugriff

Vom Verteiler gestrichen und nicht über Passwortänderungen informiert: Hier wird offenbar bereits versucht, relevante Informationen von Ihnen fernzuhalten. Dieses Misstrauen ist oft ein deutliches Zeichen einer geplanten Trennung.

Sie werden geschnitten

Der Termin mit dem Chef wird zum dritten Mal verschoben, nun ohne neuen Termin. Auch Ihre Reiseerlaubnis lässt auf sich warten. Nach gemeinsamer Zukunftsplanung sieht das nicht aus.

Sie werden überraschend abgemahnt

Eine Kündigung hat arbeitsrechtliche Hürden. Für die Chefetage werden diese nach einer offiziellen Abmahnung deutlich niedriger. Kann es sein, dass der Kündigungsprozess bereits begonnen hat?

Sie werden schlecht beurteilt

Die Zeiten des Lobs im Mitarbeitergespräch sind plötzlich vorbei, bei den persönlichen Zielen liegt die Erfüllungsrate kaum noch bei 50 Prozent. Auch die Prämie fällt damit niedriger aus, was ärgerlich ist. Aber geht es vielleicht um weit mehr?

Sie fühlen sich plötzlich fremd

Die Atmosphäre im Büro ist verändert, auch wenn das niemand so recht bestätigen will. Kann es sein, dass die Kollegen schon mehr wissen als Sie – aber niemand diese „Gerüchte“ zu Ihnen tragen möchte?

Sie werden stärker kontrolliert

Mit wem wollen Sie denn am 1. April dienstlich essen gewesen sein? Können Sie uns diese Tankquittung aus Pasing bitte noch einmal begründen? Und Sie waren wirklich rein dienstlich in Berlin? Gab es Fragen dieser Art vorher nicht, ist die Lage kritisch.

Sie erhalten Schein-Aufgaben

Nicht nur Züge schiebt man aufs Abstellgleis, auch viele Mitarbeiter warten hier auf die Ausmusterung. Reden die externen Wirtschaftsprüfer dann noch über „notwendige Einsparungen“, lässt sich eins und eins zusammenzählen.

Frau ungläubig vor ihrem Laptop

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