Der neue 50-Euro-Schein: So erkennen Sie Falschgeld

Dienstag, 04.04.2017

Es ist so weit: Der neue 50-Euro-Schein feiert seine Premiere. Die Auflage ist höher denn je, denn inzwischen ist fast jeder zweite Euroschein ein Fünfziger. Gerade in punkto Sicherheit hat sich dabei einiges getan. Wir verraten, wie Sie das Original von Falschgeld unterscheiden können. 

Griffig und für Papier sehr fest muss sich der Schein anfühlen. Ermöglicht wird dies vor allem durch hochmoderne Druckverfahren. Wirkt der Schein dagegen eher wie normales Kopierpapier, sollten Sie gewarnt sein, genau hinschauen  und die Oberfläche auf Falschgeld untersuchen.

Details im richtigen Licht

Mit dem durchsichtigen Porträt-Fenster, dem Wasserzeichen und dem eingearbeiteten Sicherheitsfaden wurden gleich drei optische Merkmale geschaffen, die nur schwer zu fälschen sind. Sie sind besonders gut zu sehen, wenn Sie den Schein gegen das Licht halten. Im oberen Bereich des Hologramms erscheint dabei das Porträt der Europa, das von der Vorder- und Rückseite aus zu erkennen sein sollte. Der Sicherheitsfaden etwas links von der Mitte wird als dunkler Streifen sichtbar. Darauf befinden sich in weißer Schrift das Euro-Symbol (€) und der Wert der Banknote (50).

Beim Hin- und Herkippen des Geldscheins lässt sich im silbernen Streifen rechts nicht nur die Europa erkennen, sondern es wird auch ein wandernder Lichtbalken sichtbar.

Das Relief der Banknoten

Neben den optischen Parametern haben die Zentralbanken auch an der Haptik gearbeitet. So lassen sich am linken und rechten Rand deutliche Strukturen ertasten. Diese erhabenen Linien dienen übrigens auch Blinden und Sehschwachen dazu, den Wert des Scheins zu erkennen. Unterstützt wird der Effekt durch ein ebenfalls spürbares Relief bei Wertzahl, Schrift und Hauptmotiv. 

Weitere Sicherheitskriterien gegen Falschgeld

Bei einer Betrachtung im UV-Licht treten einige Bereiche fluoreszierend hervor. Während der Schein selbst dunkel bleibt, erscheinen zum Beispiel die Sterne gelb, bei Verwendung des speziellen UV-C-Lichts orange. Im Infrarotlicht sind wiederum nur Teile der Motive sichtbar. Auf der Vorderseite sind das der silberne Folienstreifen, ein Teil der Wertzahl und der rechte Bereich des Motivs, auf der Rückseite neben dem Wert auch die Seriennummer. 

In mehreren Bereichen der Banknote befinden sich zudem extrem kleine Druckzeichen. Sie sind im Grunde nur mit der Lupe zu erkennen, müssen dann aber gestochen scharf erscheinen.  

50 Euro-Schein

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