Das kann teuer werden: Auto ummelden nicht vergessen

Montag, 27.11.2017

Wenn Sie ein zugelassenes Auto kaufen oder den Wohnort wechseln, müssen Sie den Wagen ummelden. Das geschieht auf der Kfz-Zulassungsstelle, kostet rund 30 Euro und nimmt mit Terminvereinbarung kaum eine Stunde in Anspruch. Vergessen sollten Sie es nicht, denn das kann teuer werden.

Gemäß Gesetz hat die Ummeldung des Autos „unverzüglich“ zu erfolgen. Exakte Fristen gibt es nicht, die Kulanz der Behörden ist jedoch begrenzt und je nach Ort sehr unterschiedlich. Zusätzliche Kosten und Ärger lassen sich vermeiden, wenn Sie die Ummeldung innerhalb eines Monats vornehmen. Grundsätzlich gilt jedoch: Was Du heute kannst besorgen, …

Was droht, wenn Sie die Kfz-Ummeldung hinauszögern?

Wenn Sie die Ummeldung Ihres Autos immer weiter hinausschieben, sind Sie auf das Wohlwollen des Sachbearbeiters in der Zulassungsstelle (oder der Polizei im Falle einer Fahrzeugkontrolle) angewiesen. Nach mehreren Monaten Verzug wird es ganz bestimmt schwer, bußgeldfrei eine „unverzügliche“ Anmeldung vorzunehmen.

Wie hoch die Strafe letztlich ausfällt, hängt auch an der bereits verstrichenen Zeit. Der Bußgeldkatalog besagt zunächst:

  • Keine unverzügliche Beantragung auf Zuteilung eines neuen Kennzeichens trotz Standortwechsels: 15 Euro
  • Keine unverzügliche Meldung bei der zuständigen Zulassungsbehörde aufgrund eines Wechsels des Fahrzeughalters: 40 Euro

Damit ist es jedoch nicht immer getan. So verhängt die Stadt Hamburg Bußgelder bis zu 500 Euro, wenn die Ummeldung länger als ein Jahr überschritten wird. Wehren kann man sich dagegen kaum, denn die Kfz-Zulassung und die damit verbundenen Kosten sind Ländersache.

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