Das ändert sich im März

Donnerstag, 01.03.2018

Wie gewohnt bringt der Monatswechsel einige Änderungen für die Verbraucher mit sich. Besonders für Raucher sind das nicht nur gute Nachrichten. Sie müssen sich entweder einschränken oder mal wieder etwas tiefer in die Tasche greifen. Die Änderungen im März:

Weniger Zigaretten fürs Geld

Marktführer Philip Morris (Malboro) hat für den März in Deutschland eine Preissteigerung angekündigt, die über eine geringere Stückzahl realisiert werden soll. So bleibt der Packungspreis am Automaten zwar stabil bei sieben Euro, es gibt aber statt 23 nur noch 22 Glimmstengel dafür. Ähnliches gilt für die Marken Chesterfield und L&M. Dass die Konkurrenz nachzieht, gilt als wahrscheinlich.

Grenzenloses Streaming

Bis zum 20. März muss noch gewartet werden, aber dann ist es so weit: Streamingdienste wie Netflix, Spotify, Amazon Prime oder Sky können dann von Reisenden EU-weit genutzt werden. Zusatzkosten entstehen den Nutzern dabei nicht, es gibt aber zeitliche Höchstgrenzen. Bislang hatte Geoblocking den Zugang verhindert oder stark eingeschränkt.

Schnellere Hilfe bei Unfällen

Noch später aber ebenfalls im März tritt die eCall-Pflicht für Neuwagen in Kraft. Das Fahren soll damit wieder ein Stück sicherer werden. Das Notrufsystem eCall sorgt dafür, dass bei einem Unfall automatisch der Rettungsdienst gerufen wird, inklusive der Übermittlung des genauen Standorts. Lebensrettend kann das vor allem in Fällen sein, in denen der verletzte Fahrer selbst nicht mehr agieren kann. Auch in allen anderen Fällen wird wertvolle Zeit gespart. Stichtag ist der 31.März.

Lohnplus für Dachdecker und Gebäudereiniger

Wer selbst profitiert, wird es längst wissen: Für Dachdecker und Gebäudereiniger steigt ab März der Mindestlohn. Bei gelernten Dachdeckern sind es dann mindestens 12,90 Euro in der Stunde (bisher 12,25 Euro). Bei Gebäudereinigern wird zwischen verschiedenen Berufsgruppen in Ost und West unterschieden. So müssen Reinigungskräfte im Innenbereich in den alten Bundesländern künftig mit mindestens 10,30 Euro pro Stunde entlohnt werden. In den neuen Ländern sind es 9,55 Euro.

Besserer Zugang zu Fach-Veröffentlichungen

Bewegung gibt es auch beim Urheberrecht im Bereich Bildung und Forschung. So dürfen Lehrende im universitären Rahmen künftig Teile (bis 15%) von urheberrechtlich geschützten Werken (auch Filme) online verfügbar machen. Fachartikel und stets vergriffene Veröffentlichungen können sogar vollständig hochgeladen werden. Bei Artikeln aus der Tagespresse wird die Erlaubnis dagegen wieder eingeschränkt.

Frau zerbricht Zigarette

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