Das ändert sich im Februar

Donnerstag, 01.02.2018

Kosmetika ohne Zinkoxid, eine neue EU-Richtlinie für Lebensversicherungen und das Inkrafttreten der Istanbul-Konvention – das sind die wichtigen Änderungen im Februar 2018.

Kein Zinkoxid in Kosmetikprodukten

Kosmetikprodukte dürfen ab 24. Februar kein Zinkoxid mehr enthalten. Der Grund: Werden die Partikel des weißen Pulvers eingeatmet, können sie Lungenentzündungen verursachen.

Analog zum Kosmetik-Konservierungsstoff Methylisothiazolinon, der seit dem 27. Januar verboten ist, gilt auch bei Artikeln mit Zinkoxid eine Übergangsfrist. Drei Monaten lang dürfen bereits an den Handel ausgelieferte Produkte noch verkauft werden. Spätestens ab 24. Mai müssen Sprays und anderen Kosmetika mit Zinkoxid dann aus den Ladenregalen verschwunden sein.

Stärkung der Frauenrechte

Mit dem Inkrafttreten der Istanbul-Konvention zum 1. Februar sollen Frauen noch besser vor Gewalt geschützt werden. Das Übereinkommen des Europarates regelt den Opferschutz und die Bestrafung der Täter in vielen Einzelfragen. Zugleich werden neue Hilfsangebote für Frauen geschaffen. Der wichtigste Punkt: Die Gleichstellung der Geschlechter muss laut Konvention in allen Unterzeichnerstaaten in der Verfassung verankert werden. Jede Form der gesetzlichen Diskriminierung wird untersagt.

Lebensversicherungen müssen Kunden detaillierter informieren

Am 23. werden Lebensversicherungen gemäß EU-Richtlinie verpflichtet, ihre Kunden im Rahmen der jährlichen Standmitteilungen ausführlicher über die verfügbaren Daten zu informieren. Für den Abschluss von Restschuldversicherungen erhöht sich der geforderte Beratungslevel. Zum Umsetzen der neuen Richtlinie haben die Versicherer allerdings noch bis 1. Oktober 2018 Zeit.

Vorschau: Wegweisendes Urteil zum Diesel-Fahrverbot erwartet

Am 22. Februar fällt das Bundesverwaltungsgericht voraussichtlich ein Grundsatzurteil über Fahrverbote für Diesel-Autos. Verhandelt wird im Rechtsstreit zwischen der Deutschen Umwelthilfe und dem Land Nordrhein-Westfalen. Die Voraussetzungen für ein Diesel-Fahrverbot (etwa für bestimmte Modelle), die im Urteil festgelegt werden, können auf andere Städte übertragen werden.

Hintergrund ist die schlechte Luftqualität in mehr als 80 deutschen Metropolen durch Überschreitung der zulässigen Stickoxid-Werte, die vor allem durch die Abgase von Diesel-Fahrzeuge ausgestoßen werden.

Gesicht Frau makellos und mit Rötungen

Weitere Artikel

Kommentare