Verschwörungs-Theoretiker aufgepasst: Bürokratie liefert Beweis für Mondlandung!

Montag, 10.08.2015 PK

Manche Zitate werden uns wohl ewig in den Ohren klingen. Darunter auch der Satz „ein kleiner Schritt für einen Menschen, aber ein großer Sprung für die Menschheit“, den der Astronaut Neil Armstrong am 21. Juli 1969 zur Erde funkte, bevor er seinen Fuß in den Mondstaub drückte. Doch war wirklich schon jemals ein Mensch auf dem Mond?…

Die Echtheit der Mondlandung wurde seither immer wieder angezweifelt. Verschwörungs-Theoretiker behaupten, die auf der Mondoberfläche aufgestellte US-Flagge hätte nicht schwingen dürfen, weil es auf dem Mond keinen Wind gibt. Und die Schatten hätten irgendwie anders sein müssen, und überhaupt die Sterne, die man auf den Aufnahmen nicht sieht...

Ein vergilbtes Stück Papier

Na ja, kann man glauben oder nicht. Aber wer hätte damit gerechnet, dass jetzt Edwin „Buzz“ Aldrin, der zweite Mann auf dem Mond, ein unwiderlegbares Beweisstück vorlegen kann? Nämlich ein Zollformular! Denn bei der Rückkehr der Apollo-11-Astronauten bestanden die Zöllner auf dem Flughafen von Honolulu auf der sorgfältige Ausfertigung dieses Formulars. Ganz nebenbei: Das Papier muss jeder US-Bürger ausfüllen, wenn er sich außerhalb der Vereinigten Staaten aufgehalten hat und nach Hause zurückkommt. Im Falle der Astronauten steht als ausländischer Aufenthaltsort der Eintrag „Moon“.

Bürokraten im Weltraum

Warum erzählen wir Ihnen das? Weil diese Meldung uns gleich zweifach beruhigt. Erstens: Die Mondlandung war keine Verschwörung. Und zweitens: Bürokratie gibt es nicht nur in Deutschland. Da fällt uns übrigens ein: Was wäre wohl passiert, wenn die Deutschen die Ersten auf dem Erdtrabanten gewesen wären? Nun: Unsere Astronauten hätten bestimmt ein typisch deutsches Schild aufgestellt, formuliert in reinster und schönster Behörden-Prosa: „Betreten des Mondes verboten. Amt für Weltraumangelegenheiten“.

Kinder mit Rakete

Weitere Artikel

Kommentare