Je oller, je doller – Oma-Sex am Badesee

Mittwoch, 16.12.2015 PK

Bei manchen Ereignissen kann man wirklich froh darüber sein, nicht Augenzeuge zu werden…

Es ist der 29. Juni 2015, als Badegäste am Weiher miterleben dürfen, wie eine 76-jährige und ihr 50-jähriger Partner „Liebesbezeugungen“ austauschen. Diese Formulierung aus dem Polizeibericht klingt zwar recht galant – an den Konsequenzen für die beiden Turteltäubchen ändert das aber nichts.

„Mama, was macht die Frau da?“

Immerhin waren unter den Zeugen auch Kinder. Und denen kann man vor Ort kaum erklären, warum denn die Oma dem Mann in die Hose fasst. Eine Mutter sprach die beiden Beteiligten deshalb auch an und wurde daraufhin übel beschimpft. Also – in solchen Situationen kann man selbstverständlich wegsehen und den manuellen Eingriff der alten Dame ignorieren. Hier aber wurde die Polizei um Mithilfe gebeten, das Treiben zu beenden. Bitte beachten Sie, lieber Leser, dass wir nicht „zum Abschluss zu bringen“ geschrieben haben – das ist nicht Aufgabe der Polizei.

Die „Nummer“ kostet 3.000 Euro

Die Streife der Pfarrkirchner Polizeiinspektion unterband allerdings einen weiteren Zugriff seitens der 76-Jährigen, die sich vor kurzem vor Gericht wiederfand. Der Vorwurf: Erregung öffentlichen Ärgernisses. Wie üblich in solchen Fällen, wurde die Frau entsprechend ihrer Einkünfte zu einer Geldstrafe von 3.000 Euro verurteilt, ihr 25 Jahre jüngerer Partner zu 45 Tagessätzen à 15 Euro (also 675 Euro). Das Urteil hätte sich das Pärchen allerdings sparen können – beide hatten zuvor entsprechende Strafbefehle erhalten, dagegen aber Einspruch eingelegt.

Schnelle Bewegungen vertreiben Insekten

Immerhin sind wir durch dieses aktive Pärchen um eine mögliche Ausrede reicher geworden: Die Frau hatte die Tat vor dem Amtsgericht Eggenfelden nämlich zunächst abgestritten und behauptet, sie habe lediglich versucht, Fliegen zu verscheuchen… 

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