500 Dollar Strafe für einen Furz

Freitag, 10.07.2015 PK

Eine Verordnung in Washington D.C. besagt, dass Kneipen ab 0.30 Uhr Fenster und Türen geschlossen halten müssen, wenn dort Live Musik gespielt wird. Der Wirt des „Madam‘s Organ“ musste aber dringend lüften, weil einer der Musiker wohl etwas „Windiges“ gegessen hatte…

Er kam leise, aber er kam heftig. Dem Schlagzeuger der Band entwich während eines Konzerts ein ganz spezieller Ton, der geeignet war, das gesamte Publikum in Ohnmacht fallen zu lassen: eine Mischung aus einem leckgeschlagenen Güllelaster und einem überfahrenen Stinktier. 

Inspektion zu falschen Zeit

Um diese Duftnote loszuwerden, öffnete der Wirt ein Fenster des Barbetriebes. Und ausgerechnet in diesem Moment erschien ein Inspektor der Aufsichtsbehörde…der erstatte darauf pflichtgemäß Anzeige. Wegen der Umweltbelastung!

Nach dem Prozess tief durchatmen

Doch nicht etwa die Lautstärke des Furzes war ausschlaggebend, sondern die der Musik. Das ist jetzt ein Jahr her. Der „Wind des Todes“ dürfte inzwischen verflogen sein, aber die Sache kam jetzt trotzdem noch vor Gericht. Und Barbesitzer Bill Duggan soll 500 Dollar Strafe zahlen. Er hat jetzt einen Monat lang Zeit, die Strafe zu zahlen. Aber Duggan hat vor, Beschwerde gegen die Entscheidung einzulegen. Sollte er den Prozess jedoch endgültig verlieren, würden wir schon jetzt darauf wetten, dass ihm das gewaltig stinken wird. 

Textbezogene Paragraphen / Urteile:

Schutz vor schädlichen Umwelteinwirkungen durch Luftverunreinigungen: Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImSchG)

Mann, Ekel

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