Die dümmsten Verbrecher des Jahres Rang 10 - 6

Freitag, 22.05.2015 PK

Sie überwinden Alarmsysteme, knacken Safes, haben ausgeklügelte Fluchtpläne. Schlau eingefädelt, und doch dumm gelaufen – Hier ist die Hitliste der dümmsten Verbrecher des Jahres 2013, Rang 10 - 6.

Platz zehn: Explosive Beute

So herum geht es auch: Nicht die Bevölkerung wurde von der Polizei im bayerischen Landkreis Regensburg gewarnt, sondern ein paar Einbrecher. In einem Tresor, den die Täter hatten mitgehen lassen, befanden sich nämlich neben Bargeld auch mehrere Kilo Schwarzpulver. Die Polizei sorgte sich nun um die Gesundheit der Diebe, denn falls der Tresor gewaltsam geöffnet werden würde, könne das Pulver explodieren. Die behördliche Rundfunkwarnung: „Wenn Sie den oder die Täter kennen, geben Sie die Warnung bitte einfach weiter.“

Platz neun: Ein höflicher Dieb

Ein Unbekannter stieg durch das aufgebrochene Fenster in eine Gelsenkirchener Konditorei ein. Als die Polizei schon im Anmarsch war, floh er ohne Beute. Er nahm sich aber immerhin die Zeit, eine Nachricht zu schreiben, in der er sich für den „leckeren Kuchen“ bedankte – freundlicher geht’s nicht.

Platz acht: Aus lauter Liebe

Regelrecht trunken vor lauter Liebe versuchte ein Mann im schleswig-holsteinischen Heide für seine Freundin ein Brautkleid zu stehlen. Dazu schlug er ein Schaufenster ein. Sein Pech: Ein Polizist hörte das und nahm ihn fest. Vielleicht hätte der Brautkleid-Job geklappt, wenn der Mann seine Hochzeit nicht schon im Voraus gefeiert hätte: Ein Alkoholtest ergab 2,7 Promille. 

Platz sieben: Coq au THC

Im Zuge einer Fahrzeugkontrolle in der Nähe von Osnabrück fiel den Autobahnpolizisten der merkwürdige Geruch auf, den eine Tüte mit verzehrfertigen Grill-Hähnchen verströmte: Sie roch nach Cannabis statt nach Gewürzen. Die Beamten fanden das Rauschgift dann auch zwischen den knusprigen Vögeln.

Platz sechs: Gefrusteter Dealer

Kurz bevor Beamte seine Wohnung durchsuchen wollten, warf ein Mann aus dem hessischen Steinau Drogen und Geld aus seinem Dachfenster. Pech gehabt: Alles fiel einem Polizisten genau vor die Füße. Bei der anschließenden Durchsuchung stellte sich heraus, dass die verzweifelte „Hinauswerf-Aktion“ ohnehin wenig nützlich gewesen wäre: Der Mann hatte in seiner Aufregung vergessen, alles aus dem Fenster zu entsorgen, und die Polizei fand weitere Drogen und eine große Menge Deal-Geld.

Räuber

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