Dominique Strauss-Kahn und seine Damen

Mittwoch, 01.10.2014 Ingo Lenßen

Nachdem das New Yorker Strafverfahren mit dem Vorwurf der Vergewaltigung nach erheblichen Zweifeln an den Aussagen der Zeugin eingestellt wurde, steht Dominique Strauss-Kahn weiterer Ärger ins Haus.

Die ermittelnden Untersuchungsrichter in Frankreich hatten Ende Juli letzten Jahres entschieden, Anklage gegen den früheren Chef des Internationalen Währungsfonds (IWF) wegen "schwerer gemeinschaftlicher Zuhälterei" zu erheben. Mit der Entscheidung für die Anklageerhebung gegen ihn setzten sich die Untersuchungsrichter auch über einen Antrag der Staatsanwaltschaft vom Juni hinweg, das Verfahren mangels Beweisen einzustellen. Dabei mögen ev. auch die vorangegangenen vier(!) Verfahren wegen Sexualdelikten nicht ganz unschuldig bei dieser Entscheidungshilfe gewesen sein…..

Ein Gentleman genießt…

Der Anklagevorwurf lautet wie folgt: Strauss-Kahn  soll in den Jahren 2009, 2010 und 2011 im Vier-Sterne-Hotel Carlton in Lille an "eleganten Abenden" teilgenommen haben. Hierbei sollen sowohl von Strauss-Kahn, als auch von ranghohen Polizisten und Geschäftsmännern die Dienste von Prostituierten in Anspruch genommen worden sein, wofür die betreffenden Damen zwischen 500 und 1600 Euro erhalten haben sollen. 

…und schweigt

Strauss-Kahn  bestreitet nicht, an den betreffenden Partys teilgenommen zu haben. Der 64-jährige Franzose will aber nicht gewusst haben, dass die betreffenden Damen für ihre Dienste bezahlt wurden, somit, dass es sich um Prostituierte gehandelt habe. Ein Schelm, der Böses dabei denkt……

Auge einer Frau

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