Jake Lloyd : Die dunkle Seite der Macht

Samstag, 11.07.2015 PK

Im Dezember dürfen sich die Starwars-Fans auf einen siebten Teil der Weltraum-Saga freuen. Wieder kämpft Gut gegen Böse, und wieder müssen sich die Helden hüten, nicht von der dunklen Seite der Macht verführt zu werden. Ein Darsteller der früheren Folgen hat das im wahren Leben allerdings nicht geschafft: Jake Lloyd – er spielte den jungen Anakin Skywalker, aus dem später der böse Darth Vader wurde...

Denn Lloyd lieferte sich vor kurzem eine wilde Verfolgungsjagd mit der Polizei. Und stellte dabei unter Beweis, dass er gar kein so toller Pilot ist, wie er uns im Film hat glauben lassen. Allerdings scheint er wohl genauso waghalsig zu sein. Zuerst landete er nämlich an einem  Zaun, dann an einem Baum, und schließlich steckten ihn die imperialen Sturmtruppen... äh, die Polizei in eine Zelle. Und die sind nicht besonders geduldig mit eingebildeten Helden, dort unten in South Carolina – erst Recht nicht in der Stadt Charleston, wo vor kurzem neun Menschen in einer Kirche erschossen wurden.

Vom Weltraum-Helden zum Versager

Der einstige Starwars-Kinderstar ist im wirklichen Leben anscheinend alles andere als ein Held - er muss sich jetzt wegen mehrerer Vergehen verantworten: rücksichtsloses Fahren, Widerstand gegen die Staatsgewalt, Fahren ohne Führerschein. Und außerdem hat er sich gegenüber den Polizisten zunächst als „Jake Broadbent“ vorgestellt. Zu dumm, dass jeder von den Beamten die Starwars-Filme gesehen hatte und die Lüge sofort durchschaute.   

Ein Jedi ist nichts ohne die Macht

Jetzt wird ihm eine ganz schön lange Liste mit Straftaten vorgehalten. Und so richtig lieb haben will ihn wohl auch keiner mehr: Der ehemalige Jedi-Ritter sitzt nämlich immer noch in seiner Zelle, weil niemand eine Kaution für ihn stellt. Allein mit der Kraft seiner Gedanken kriegt er die Tür jedenfalls nicht auf. Mögen die Macht und der Verstand zu ihm zurückkehren…Und wir freuen uns trotzdem auf Dezember!

Textbezogene Paragraphen / Urteile:

Sachbeschädigung § 303 StGB

Gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr § 315b StGB

Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte § 113 StGB

Fahren ohne Fahrerlaubnis Straftat gem. § 21 StVG

Falsche Namensangabe § 111 OWiG

Darth Vader

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