20.000 Euro Strafe für Gina-Lisa Lohfink

Montag, 20.11.2017

Nun ist es fix – das Urteil gegen Promi-Dame Gina Lisa Lohfink wegen falscher Anschuldigungen ist rechtskräftig. Zusätzlich muss die ehemalige Teilnehmerin von "Germany’s Next Topmodel" eine Entschädigung von 20.000 Euro zahlen.

Die Akte Gina-Lisa ist nun endgültig geschlossen. Weil sie zwei Männer der Vergewaltigung beschuldigte, muss sie nun eine Geldstrafe von 20.000 Euro bezahlen.

K.O.-Tropfen nicht nachweisbar

Ein Prozess, der durch die Medien ging – nun ist er endgültig Geschichte. Gina-Lisa Lohfink hatte behauptet, 2012 von zwei Männern vergewaltigt worden zu sein. Die beiden Männer sollen die Blondine mittels K.O.-Tropfen gefügig gemacht und sie zum Sex gezwungen haben. Dass K.O.-Tropfen im Spiel waren, konnte ein Gutachter widerlegen, der Sex sei einvernehmlich geschehen. Zwei Instanzen sahen für die Anschuldigungen der Promi-Dame keine Hinweise und sprachen die Männer frei.

Strafe wegen falscher Anschuldigungen

Im Gegenzug sah sich Lohfink einer Anklage wegen falscher Verdächtigungen gegenüber. Nun ist auch dieser Prozess endgültig abgeschlossen, das Amtsgericht Berlin-Tiergarten verurteilte Gina-Lisa Lohfink zu einer Geldstrafe von 20.000 Euro (80 Tagessätze zu 250 Euro).

Gina-Lisa Lohfink muss 20.000 Euro Strafe zahlen

Kurios: Weil das Gericht für das Einkommen des Models keine ausreichende Grundlage sah, musste über die Höhe der zu zahlenden Tagessätze noch einmal neu verhandelt werden. Um an die nötigen Informationen zur Festlegung von Gina-Lisa Lohfinks tatsächlichem Einkommen zu gelangen, forschte die zuständige Abteilung sogar bei Fernsehsendern nach. Auf dieser Grundlage wurde der Tagessatz von 250 Euro festgelegt. Gina-Lisa Lohfink darf sich außerdem nicht mehr über ihre bisherigen Vergewaltigungsvorwürfe äußern.

20.000 Euro Strafe für Gina-Lisa Lohfink

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