Mogelverpackungen – ein Fall für die Justiz

Montag, 01.02.2016 DOD

Egal, um welches Produkt es sich handelt: Hersteller sind manchmal sehr erfinderisch, wenn es darum geht, den Kunden hinters Licht zu führen. Die häufigste Masche ist, bei gleichem Preis einfach weniger in die Verpackung zu füllen. Doch es gibt auch Grenzen. Das musste ein Hersteller diverser Fischkäsesorten erkennen, dessen Fall nun vor dem Oberlandesgericht (OLG) Karlsruhe verhandelt wurde…

Die innere Verpackung war um einiges kleiner als die äußere, die vom Kunden gesehen wurde und die im Supermarktregal stand. Doch wenn die Verpackung mehr Inhalt vorgaukelt als sie enthält, dann verstößt das gegen das sogenannte „deutsche Eichgesetz". Und das ist strafbar, urteilte nun das Oberlandesgericht, auch wenn auf der Verpackung eine Mengenangabe steht. Verbraucher sollten daher beim Einkaufen die Augen offen halten und sich nicht alles bieten lassen.

Textbezogene Paragraphen / Urteile:

Oberlandesgericht Karlsruhe, Urteil vom 22. November 2012, Aktenzeichen: 4 U 156/12

Verpackungen im Regal

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