Vergleichsmiete

Vergleichsmiete

Die ortsübliche Vergleichsmiete wird aus den üblichen Mieten, die in der Gemeinde für frei finanzierten Wohnungsbau vergleichbarer Art, Größe, Ausstattung Beschaffenheit und Lage in den letzten vier Jahren bezahlt worden sind, gebildet.

Größere Gemeinden verfügen meist über einen Mietspiegel, dem die Vergleichsmieten entnommen werden können.

Sofern kein Mietspiegel existiert, kann die ortsübliche Vergleichsmiete durch mindestens drei vergleichbare Objekte oder durch ein Sachverständigengutachten nachgewiesen werden.

Die ortsübliche Vergleichsmiete dient als Maßstab für die Rechtmäßigkeit einer Mieterhöhung bei nicht preisgebundenem Wohnraum, sofern keine Staffelmiete oder Indexmiete vereinbart wurde.

Neueste Videos zum Thema Vergleichsmiete