Renteneintrittsalter

Renteneintrittsalter

Heute mit 65, morgen mit 67 und übermorgen mit 69 Jahren in Rente gehen.

Die deutsche Rentenkasse ist derzeit noch gut gefüllt, doch die Bevölkerung wird immer älter. Das hat zur Folge, dass die Rente heute länger ausbezahlt werden muss als noch vor 10 Jahren. Deshalb wird das Thema Renteneintrittsalter immer aufs Neue auf den Prüfstand gestellt. 

Das Thema ist komplex, schließlich gibt es kein algemeingültiges Datum für den Eintritt ins Rentenalter. Denn dieses hängt immer vom eigenen Geburtsjahr ab.

Grundsätzlich gilt ab Jahrgang 1964, dass man mit 67 in Rente geht. Da das Renteneintrittsalter früher bei 65 lag, hat man eine stufenweise Anpassung beschlossen.

So geht z.B. Jahrgang 1952 mit 65 1/2 in Rente, Jahrgang 1958 mit 66 Jahren und Jahrgang 1961 mit 66 1/2 Jahren.

Sobald das jeweilige Alter erreicht wird, bekommt man aus der gesetzlichen Rentenversicherung eine monatliche Auszahlung. Sollte man schon vor dieser Altersgrenze in Rente gehen wollen oder müssen, vermindert sich diese um 0,3% pro vorgezogenen Monat. Das klingt im ersten Moment nicht viel. Langfristig können das aber erhebliche, lebenslange Abstriche sein. Eine private Rente wird deshalb immer wichtiger. Wer rechtzeitig einzahlt, kann damit die gesetzliche Versorgung aufstocken.