Reisemangel

Reisemangel

Der Begriff Reisemangel bezeichnet im Reiserecht allgemein eine Leistungsstörung. Ein Mangel liegt vor, wenn eine in einem Reise- oder Beförderungsvertrag zugesagte Leistung entweder gar nicht, unvollständig oder abweichend von der vertraglichen Leistungsbeschreibung erbracht wurde. 

Durch den Reisemangel muss der Wert oder die Tauglichkeit der Reise im Hinblick auf den gewöhnlichen oder vertraglich vorausgesetzten Nutzen gemindert oder aufgehoben wurde.

Bei Pauschalreisen müssen Reisemängel dem Reiseveranstalter bzw. der örtlichen Reiseleitung unverzüglich vorgetragen und deren Beseitigung verlangt werden, da nachträglich – etwa nach Reiseende – vorgetragene Mängel in der Regel nicht zu erfolgreichen Ersatzansprüchen führen. Zudem sind Ersatzansprüche innerhalb eines Monats nach der vertraglich vorgesehenen Beendigung der Reise gegenüber dem Reiseveranstalter geltend zu machen.

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