Mindesturlaub

Mindesturlaub

Der gesetzliche Mindesturlaub muss als Freizeit genommen werden und darf nicht ausbezahlt werden. 

Der gesetzliche Mindesturlaub mit einem Anspruch auf bezahlten Erholungsurlaub beträgt ausweislich der Regelung im Bundesurlaubsgesetz mindestens 24 Werktage. Hierzu zählen alle Kalendertage, die nicht Sonntage oder gesetzliche Feiertage sind.

Im Kalenderjahr nicht genommener Urlaub darf in das nächste Jahr übertragen werden, muss aber bis zum 31. März gewährt und genommen worden sein. Der Übertrag muss hierbei grundsätzlich durch dringende Gründe gerechtfertigt sein.

Bei Neubegründung eines Arbeitsverhältnisses entsteht der Urlaubsanspruch erst nach Ablauf einer Wartezeit von sechs Monaten, wobei die Wartezeit mit dem rechtlichen Beginn des Arbeitsverhältnisses zu laufen beginnt.

Das Bundesurlaubsgesetz enthält nur Regelungen zur gesetzlichen Mindesturlaubsdauer. Dem Arbeitgeber steht es frei, seinen Arbeitnehmern weitere Urlaubstage zu gewähren. Auch Tarifverträge können günstigere Urlaubsregelungen enthalten.