Kappungsgrenze

Kappungsgrenze

Die "Kappungsgrenze" bedeutet, dass der Vermieter relativ niedrige Mieten nicht "auf einen Schlag" auf die ortsübliche Vergleichsmiete anheben darf. 

Hiernach darf sich die Miete insgesamt innerhalb von drei Jahren um nicht mehr als 20 Prozent erhöhen. Neben der ortsüblichen Vergleichsmiete ist somit die Kappungsgrenze ein anderer Rahmen, der eine Mieterhöhung begrenzt.

Die Kappungsgrenze gilt damit auch, wenn die ortsübliche Vergleichsmiete eine höhere Miete zuließe. Die Mieterhöhungsgrenze ist erreicht, sobald der Vermieter mit seinem Mieterhöhungsverlangen entweder die ortsübliche Vergleichsmiete oder die Kappungsgrenze übersteigt.

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