Gewohnheitsrecht

Gewohnheitsrecht

Das Gewohnheitsrecht beschreibt alle ungeschriebenen Rechtsnormen, die sich durch ständige Übung gebildet haben und auf dem das allgemeine Rechtsbewusstsein beruht.

Voraussetzung für die Anerkennung von Gewohnheitsrecht sind eine  langjährige allgemeine Übung in der Überzeugung rechtens zu handeln sowie die Anerkennung dieses Tuns als Rechtssatz.

Gewohnheitsrecht ist ebenso wirksam wie das geschrieben Recht aus den Gesetzesbüchern. Es kann nur durch neues Gewohnheitsrecht oder ein geschriebenes Gesetz geändert werden.