Fahrtüchtigkeit

Fahrtüchtigkeit

Fahruntüchtigkeit ist ein Rechtsbegriff, der das Unvermögen eines Fahrzeugführers bezeichnet, ein Fahrzeug jederzeit sicher zu führen. Der Begriff ist aus dem Straßenverkehrsrecht bekannt, wird aber auch im Wasser-, Schienen- und Luftverkehr verwendet.

Fahruntüchtigkeit beschreibt einen situativen Zustand, bedingt durch den Konsum von Medikamenten, Rauschmitteln, Übermüdung, etc. Auch eine dauerhafte Einschränkungen des Vermögens, ein Fahrzeug sicher zu führen, sei es durch körperliche oder geistig-seelische Behinderungen, chronischen Alkohol- oder Drogenmissbrauch ist denkbar. Ebenso wird eine unzureichende Akzeptanz der Verkehrsregeln wird unter dem Begriff der Fahreignung subsumiert.

Von einer Blutalkoholkonzentration (BAK) von 1,1 Promille aufwärts ist nach der gegenwärtigen Rechtsprechung jeder Führer eines Kfz (einschließlich Mofa) absolut fahruntüchtig und damit strafbar, ohne dass es darauf ankommt, ob der Täter andere gefährdet hat oder unsicher fährt. Eine Strafbarkeit wegen Trunkenheit im Verkehr kann aber auch schon bei einer BAK von etwa 0,3 an aufwärts gegeben sein, wenn sich aus anderen Umständen (Fahrverhalten) ergibt, dass der Fahrer wegen der BAK nicht in der Lage ist, das Fahrzeug sicher zu führen (relative Fahruntüchtigkeit).