Fahrgastrechte

Fahrgastrechte

Unter Fahrgastrechten sind die Rechte eines Fahrgastes in Verkehrsmitteln von Verkehrsbetrieben zu verstehen.

Fahrgastrechte beziehen sich insbesondere auf die Haftung des Betreibers des Verkehrsmittels bei Tötung oder Verletzung von Passagieren, Schäden durch Ausfall oder Verspätung des Verkehrsmittels, Schäden an mitgeführten Gegenständen, Schäden durch Verlust von Gepäck, Folgeschäden durch die Verspätung eines Verkehrsmittels, Schäden durch falsche, fehlerhafte oder in sonstiger Weise mit Mängeln behaftete Auskunft über Verkehrstage, Anschlüsse oder sonstige notwendige Informationen für die ordnungsgemäße Durchführung einer Reise.

Verkehrsmittel können hierbei sowohl Flugzeuge im Linienverkehr, Eisenbahnen im Personenfern- oder -nahverkehr, Omnibusse im Nah-, Regional- und Linienfernverkehr oder im Gelegenheitsverkehr, sowie Fähren sein.

Für den Bahnverkehr gibt es mit der am 3. Dezember 2009 in allen Mitgliedstaaten der EU in Kraft getretenen Fahrgastrechte-Verordnung der EU für den Schienenverkehr einheitliche Regelungen. Auch die Rechte des Fluggastes bei Verspätung des Verkehrsmittels sind mittlerweile geregelt. Sie finden sich in der am 17. Februar 2005 in Kraft getretenen Fluggastrechteverordnung.

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