Fahrerlaubnis

Fahrerlaubnis

Fahrerlaubnis ist die von der zuständigen Behörde durch Verwaltungsakt erteilte Ermächtigung zur Führung eines Kraftfahrzeugs auf öffentlichen Straßen.

Sie ist zu erteilen, sofern der Bewerber die im Straßenverkehrsgesetz (StVG) genannten Voraussetzungen erfüllt. Hierzu gehören ein Wohnsitz im Inland, sowie das erforderliche Mindestalter, sowie die Geeignetheit zum Führen von Kraftfahrzeugen. Beim erstmaligen Erwerb einer Fahrerlaubnis wird diese für die Dauer von zwei Jahren auf Probe erteilt.

Die Fahrerlaubnis wird in mehreren Klassen erteilt, die von der Kategorie „A” (Krafträder) bis „L” (Zugmaschinen für land- und forstwirtschaftliche Zwecke) reichen. Für das Fahren von Pkw und Lkw bis 3,5 t mit leichteren Anhängern ist die Erteilung einer Fahrerlaubnis der Führerscheinklasse B erforderlich.

Das Fahren ohne Fahrerlaubnis oder trotz Entzugs der Fahrerlaubnis wird nach dem Straßenverkehrsgesetz mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe bestraft. Zur Wiedererlangung einer Fahrerlaubnis wird häufig die sogenannte Medizinisch-Psychologische Untersuchung (MPU) herangezogen.

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