Erbfolge

Erbfolge

Das deutsche Erbrecht kennt zwei Arten der Erbfolge: die gesetzliche und die sogenannte gewillkürte Erbfolge.

Nach der gesetzlichen Erbfolge werden die Erben, die nach dem deutschen bürgerlichen Gesetzbuch dafür vorgesehen sind, also zunächst die Kinder und Ehegatten. Sind solche nicht vorhanden, werden die Eltern Erben. Fehlen auch diese, werden entferntere Verwandte des Erblassers Erben. Sind die gesetzlichen Erben eines Erblassers nicht bekannt, wird eine Erbenermittlung durchgeführt.

Besteht hingegen ein rechtswirksames Testament, oder ein wirksames gemeinsames Testament, oder ein wirksamer Erbvertrag, so wird von einer gewillkürten Erbfolge gesprochen. Dann werden die Erben, die der Erblasser selbst bestimmt hat. Das können auch gesetzliche Erben sein, aber eben auch Freunde oder Organisationen, wie u.a. der Tierschutzverein. Werden bei der gewillkürten Erbfolge Pflichtteilsberechtigte ausgeschlossen, so können die ihren Pflichtteil gegen den Erben geltend machen. 

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