Entgeltfortzahlungsgesetz

Entgeltfortzahlungsgesetz

Manchmal ist es krankheitsbedingt unmöglich, seinen Beruf auszuüben. Und genau in solchen Fällen regelt das Entgeltfortzahlungsgesetz, dass der Arbeitgeber den Lohn an seinen Angestellten trotzdem zu 100% weiter ausbezahlen muss, und zwar bis zu einer Dauer von 6 Wochen.

Der Anspruch auf Entgeltfortzahlung besteht jedoch nur, wenn das Arbeitsverhältnis schon mindestens 4 Wochen ununterbrochen bestanden hat. Außerdem muss die Arbeitsunfähigkeit infolge einer Krankheit eingetreten sein. So hat man also keinen Anspruch auf Lohnfortzahlung, wenn man z.B. einen Unfall durch eigenes Verschulden - z.B. durch Trunkenheit am Steuer - verursacht hatte!

Übrigens: Schönheitsoperationen zählen auch nicht dazu!

Praxistipp:

Beachten Sie, dass Sie Ihrem Arbeitgeber die Arbeitsunfähigkeit sowie die voraussichtliche Dauer unverzüglich mitteilen. Zusätzlich müssen sie spätestens 3 Tage nach Beginn der Arbeitsunfähigkeit eine schriftliche Bescheinigung darüber Ihrem Arbeitgeber vorlegen.

Sollten Sie kurze Zeit später unter einer anderen Krankheit leiden, beginnt die Entgeltfortzahlung von neuem!