Eidesstattliche Versicherung

Eidesstattliche Versicherung

Wer Schulden hat und nicht bezahlen kann, der bekommt Besuch – vom Gerichtsvollzieher. Wenn der nichts „Pfändbares“ finden kann, verlangt er vom Schuldner eine sogenannte „eidesstattliche Versicherung“.

In der eidesstattlichen Versicherung muss der Schuldner seine gesamte Vermögenssituation offen legen. Diese Angaben werden dann auch demjenigen bekanntgegeben, der auf sein Geld wartet. Dafür muss ein mehrseitiges Vermögensverzeichnis wahrheitsgemäß ausgefüllt und die Richtigkeit der Angaben an „Eides statt“ versichert werden. Bei vorsätzlichen oder fahrlässigen Falschangaben machen Sie sich strafbar. Dies wird mit bis zu drei Jahren Freiheitsstrafe oder mit Geldstrafe bestraft. Auch dem, der sich weigert die eidesstattliche Versicherung abzugeben, droht  Gefängnis, nämlich die „Erzwingungshaft“.