Betriebsbedingte Kündigung

Betriebsbedingte Kündigung

Sie haben eine „betriebsbedingte Kündigung“ erhalten und fragen sich, was es damit auf sich hat?

Gut zu wissen: Wenn Ihnen „betriebsbedingt“ gekündigt wurde heißt das immer, dass Sie an der Kündigung keine Schuld haben. Sie haben also nichts falsch gemacht, dass es zu dazu gekommen ist.

Damit Ihr Chef allerdings eine betriebsbedingte Kündigung aussprechen kann, müssen die folgenden 4 Voraussetzungen erfüllt sein. Fehlt auch nur eine davon, darf er Ihnen nicht kündigen:

 

1. Be­trieb­li­che Er­for­der­nis­se: Ihre Abteilung wird z.B. ausgelagert oder sogar geschlossen, Arbeitsabläufe müssen geändert werden.

2. Es gibt keine Möglichkeit, Sie weiterhin zu beschäftigen.

3. In­ter­es­sen­abwägung: Das „Be­en­di­gungs­in­ter­es­se des Ar­beit­ge­bers“ muss über­wie­gen.

4. Soziale Aspekte: Die Kündigung muss sozial vertretbar sein.

 

Sollten Sie der Meinung sein, dass die Kündigung zu Unrecht erfolgt ist, können Sie innerhalb von 3 Wochen Kündigungsschutzklage erheben.