Begleitetes Fahren

Begleitetes Fahren

Begleitetes Fahren, umgangssprachlich auch als "Führerschein mit 17" bezeichnet, ist eine Sonderregelung in Deutschland.

Sie ermöglicht es Jugendlichen bereits mit 17 Jahren eine Fahrerlaubnis der Klasse B oder BE zu erwerben. Diese Fahrerlaubnis ist jedoch mit der Auflage verbunden, nur zusammen mit einer erwachsenen Begleitperson zu fahren, die in der Prüfungsbescheinigung genannt sein muss. Die Probezeit beträgt wie beim normalen Führerschein auch zwei Jahre. Ziel der Regelung ist es, die hohen Unfallquoten bei Fahranfängern zu senken. Untersuchungen haben ergeben, dass junge Fahrer häufig noch nicht über die notwendige Erfahrung, jedoch über eine hohe Risikobereitschaft verfügen.

An die erwachsene Begleitperson werden bestimmte Voraussetzungen gestellt: Sie muss das 30. Lebensjahr vollendet haben, mindestens seit 5 Jahren im Besitz der Fahrerlaubnis der Klasse B oder einer entsprechenden deutschen oder EU-/EWR-Fahrerlaubnis sein und darf mit nicht mit mehr als 1 Punkt im Fahreignungsregister in Flensburg belastet sein.

Es ist möglich mehrere Begleiter eintragen zu lassen. Verantwortlicher Fahrzeugführer ist hierbei immer der junge Fahrer selbst.

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