Arbeitnehmer & Arbeitgeber

Arbeitnehmer & Arbeitgeber

Die Rollenverteilung in der Arbeitswelt ist klar: Der Arbeitgeber ist der Chef – er bestimmt, was getan werden muss. Der Arbeitnehmer ist der Angestellte – er erledigt die zugewiesene Arbeit gegen Bezahlung.

Genau das ist es, was einen "Arbeitnehmer" vom "Selbstständigen" oder "Freiberufler" unterscheidet. Arbeitnehmer haben nach der Pfeife des Arbeitgebers zu tanzen, da sie weisungsgebunden sind. Selbstständige haben dagegen wesentlich mehr Freiheiten. Sie können ihre Auftraggeber nach eigenem Gutdünken auswählen und diese (fast) jederzeit wechseln. Was gut klingt, hat aber auch eine gewaltige Kehrseite: Wer sein eigener Chef ist, trägt auch das volle Risiko. Selbstständige stehen mit ihrem Namen für den Erfolg oder Misserfolg ihres Unternehmens gerade. Sollte der Betrieb den Bach runter gehen, drohen hohe Risiken für den eigenen Geldbeutel.

Da haben es Angestellte grundsätzlich besser: Denn wer sich regelkonform verhält, braucht sich um die unternehmerischen Gefahren nicht zu sorgen. Angestellte erhalten regelmäßig ihr Gehalt, ohne befürchten zu müssen, in Haftungsfällen von Außenstehenden in die Mangel genommen zu werden. Im schlimmsten Fall kann höchstens von Seiten des Arbeitgebers eine Kündigung drohen.

 

Und wenn's mal Streit gibt?

Dann hilft als erste Anlaufstelle der Arbeitsvertrag. Hier ist das Verhältnis zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber geregelt. Darin sind nicht nur die vereinbarten Arbeitszeiten und das Gehalt festgelegt, sondern auch die Rechte und Pflichten der Beteiligten. Insbesondere finden sich dort in aller Regel auch konkrete Angaben zu den jeweiligen Kündigungsfristen und was im Falle einer Krankheit zu tun ist.

Der Spezialist für dieses Rechtsgebiet ist der Fachanwalt für Arbeitsrecht.

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