4 neue Verkehrsregeln, die es (leider) nicht geschafft haben

Samstag, 15.11.2014 PK

Dieses Jahr fand wieder der 52. Deutsche Verkehrsgerichtstag vom 29. bis 31. Januar 2014 in Goslar statt. Hier nun einige Verkehrsregeln, die es trotz sorgfältiger und intensiver Vorbereitung und Ausarbeitung doch nicht geschafft haben…

Verkehrsberuhigung in Innenstädten

Um der Raserei in den Innenstädten Herr zu werden, wurde am Rande des Deutschen Verkehrsgerichtstages der Vorschlag geäußert, künftig Rentner mit Rollatoren auf den Fahrspuren zur Verkehrsberuhigung einzusetzen.

Dieser Vorschlag stieß jedoch bereits im Vorfeld auf harsche Kritik seitens der Gemeinden: Da für die Kontrolle der Einsatzzeiten des neuen Personals extra ein Beamter abgestellt werden müsse, führe das zu einer nicht tragbaren Kostensituation. 

Fahrverbote wirksam durchsetzen

Da die Polizei bei zahlreichen Verkehrskontrollen immer wieder Fahrer feststellt, die ihren Pkw trotz eines erteilten Fahrverbots führen, soll zur Durchsetzung künftig nicht nur die Fahrerlaubnis eingezogen, sondern zusätzlich die Reifen zerschossen werden. Einwände kommen allerdings seitens der Polizei: Da Kurzwaffenmunition in einem gängigen Kaliber (50 Patronen pro Schachtel) das Ausrüstungsgewicht des einzelnen Beamten um immerhin 600 Gramm erhöhen würde, wurden Bedenken wegen drohender Gesundheitsschäden, insbesondere unter den älteren Polizisten, laut.

Unfälle komplett vermeiden

Auswertungen der Unfallstatistiken haben ergeben, dass etwa 99 Prozent aller Verkehrsunfälle beim Vorwärtsfahren geschehen. Unfallforscher plädierten deshalb kürzlich dafür, dass zukünftig nur noch rückwärts gefahren werden soll, um dieser dramatischen Entwicklung Einhalt zu gebieten. Die Verordnung fand nur deshalb keine Mehrheit, weil die immer stärker werdende Lobby der Radfahrer Einspruch erhob.

Sicherer fahren im Vollrausch

Verkehrsunfälle unter Alkoholeinfluss sind laut Statistik stark rückläufig: Im Jahr 2012 waren es insgesamt ca. 20.000, wie der Gesundheitsreport des Bundes mitteilt. Bei jährlich über 2,3 Mio. polizeilich erfassten Unfällen kamen Statistiker jetzt darauf, dass es viel sicherer sei, betrunken zu fahren als nüchtern. Schließlich würden rund 99,13 Prozent aller Unfälle von nicht alkoholisierten Fahrern verursacht. Die geplante Verpflichtung aller Autofahrer, nur noch im Vollrausch zu fahren, wurde dennoch verworfen: Der Bundesverband der deutschen Spirituosenindustrie fürchtet Lieferengpässe.

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