Die zehn fiesesten Scheidungstricks: 6. Das Räumkommando

Freitag, 19.08.2016 DOD

Bevor ein Gericht entscheidet, werden Fakten geschaffen: Einer der beiden Partner, die vor der Scheidung stehen, räumt die Wohnung oder das Haus leer und nimmt alles mit, was im Zweifel an den Partner gehen könnte. Und der schaut dann erst einmal in die Röhre…  

In einer Nacht-und-Nebel-Aktion räumt der Partner die gemeinsame Wohnung aus. Wenn der andere nach Hause kommt, sind Möbel, Wertsachen, Fotoalben, Dokumente und Finanzakten weg. Die juristischen Ansprüche des anderen gehen dadurch zwar nicht verloren, doch den Sachen hinterherzulaufen, kostet Zeit und Nerven, und das Verfahren wird in die Länge gezogen.

Zwei Zahnputzgläser und Omas Nähkästchen…

Grundsätzlich ist es natürlich in solch einem Fall möglich, dass der „bestohlene“ Partner klagt. Bei Gericht wird dann ein sogenanntes „Hausratsteilungsverfahren“ eingeleitet. Doch das ist schwierig und zeitaufwendig. Denn es muss mühsam ermittelt werden, was im gemeinsamen Haushalt war und was nun fehlt. Und das für jeden einzelnen, konkreten Gegenstand! Ratsam ist daher, über den Rechtsanwalt Druck auf den Ex-Partner auszuüben und im Zweifel auch auf den einen oder anderen Gegenstand zu verzichten, den man wahrscheinlich ohnehin nicht mehr benötigt…

Verzweifelter Mann in leerer Wohnung

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19.08.2016 20:59
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