Die zehn schlimmsten Gefängnisse der Welt, Rang 7

Sonntag, 29.11.2015 DOD

Rang 7: Umerziehungslager Kaechon in Nordkorea – Normalerweise kommt man hier nur tot raus.

90 Hektar groß ist dieser Komplex des Grauens, und wer hier reinkommt muss davon ausgehen, dieses Gebäude nicht mehr lebend zu verlassen -  denn Entlassungen sind aus diesem Lager gar nicht erst vorgesehen. Das Umerziehungslager für politische Gefangene ist daher zu Recht einer der gefürchtetsten Orte in dem abgeschotteten Land, schätzungsweise 4000 Männer und 2000 Frauen sind hier in Massenzellen untergebracht.

Eine Toilette für 300 Häftlinge

Laut Augenzeugenberichten hausen die Gefangenen - allesamt „politisch unzuverlässige Personen“, die normalerweise ohne Gerichtsverhandlung hier her gebracht wurden - mit bis zu 80 Personen in etwa 30 Quadratmeter großen Räumen. Dabei müssen sie sich mit dem Schlafen abwechseln: alle zusammen passen nicht auf den Boden. Außerdem teilen sich jeweils 300 Inhaftierte eine Toilette, und duschen ist ein Wunschtraum, der maximal alle paar Monate in Erfüllung geht.

Folter als „Arbeitsmotivation“

In den gefängniseigenen Fabriken müssen die Gefangenen Akkordarbeit leisten. Wer die Vorgaben nicht schafft, muss mit harten Strafen rechnen - Waterboarding ist dabei eine beliebte Methode in Nordkorea: bei dieser Folter werden die Gefangenen bis zur Bewusstlosigkeit unter Wasser gedrückt. Beliebt sind außerdem kleine unterirdische Zellen, in die die Delinquenten manchmal für Wochen gesteckt werden, in denen man nicht aufrecht stehen und nicht ausgestreckt liegen kann.

Uniformierter, Nordkorea

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29.11.2015 14:50
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