Prinz Andrew: Von der Prinzenrolle zum Oberdepp

Dienstag, 13.01.2015 PK

Ihre Majestät ist „not amused“. Die Prinzessinnen Beatrice und Eugenie sind entsetzt. Denn ihr Vater und Lieblingssohn der Queen, Prinz Andrew, steht im Verdacht, in einen Sex-Skandal verwickelt zu sein.

Das englische Königshaus gerät immer mehr in Erklärungsnot. Der Hintergrund: Virginia Roberts, damals gerade 17 Jahre alt, soll zwischen 1999 und 2002 von einem US-Investmentbanker als Sexsklavin an dessen VIP-Gäste „vermietet“ worden sein. Die Amerikanerin hat jetzt Klage eingereicht. Und auf der Liste ihrer Peiniger steht auch Prinz Andrew!

Das Gespött der britische Presse

Der Prinz beteuert seine Unschuld, heißt es in der britischen Presse. Und ob an der Geschichte überhaupt etwas dran ist, wird sich noch zeigen. Fakt ist aber: Der Skandal belastet das britische  Königshaus. Zumal sich Andrew schon früher zum Gespött der Boulevard-Presse gemacht hatte. Wegen seiner Vorliebe für nicht ganz standesgemäße Damen nennt man ihn immer wieder gerne auch „Randy Andy“ (geiler Andy).

Und dabei war er mal ein Guter

Eigentlich hat der Prinz alles getan, um sich den Respekt seiner Landsleute zurück zu verdienen: Als Hubschrauber-Pilot rettete er Schiffbrüchige aus dem Atlantik. Im Falkland-Krieg (1982) flog er Einsätze gegen argentinische Verbände. Doch auch die Tatsache, dass er wie jeder andere Soldat dabei sein Leben aufs Spiel setzte, rettet ihn jetzt nicht mehr. Schluss mit Prinzenrolle!

Schnell nach Hause, wenn Mutti ruft

Vor wenigen Tagen rief die Queen ihr Sorgenkind sogar zurück nach Hause: Andrew musste seinen Urlaub in der Schweiz abbrechen. Und Royal-Insider fragen bereits: Lässt die Queen ihn jetzt fallen?

Die lange Liste der falschen Freunde

Grund genug hätte sie, denn die Liste mit Verfehlungen ist lang. Ebenso wie die seiner dubiosen Freunde: Zu denen gehört z. B. die Goldminen-Besitzerin Goga Ashkenazi, die dem Clan des kasachischen Diktators Nursultan Nasarbajew angehört. Andrew führte sie in Londons Gesellschaft ein und sorgte dafür, dass sie in der Queen-Loge beim Pferderennen von Ascot sitzen durfte. Ebenso mündete Andrews Freundschaft zum Gaddafi-Clan und zum libanesischen Waffenhändler Tarek Kaituni in einem Skandal.

Eins jedenfalls ist klar: Was immer bei dem aktuellen Missbrauchsvorwurf herauskommt – schon jetzt ist der Skandal-Prinz der Depp der Nation.

Prinzessin mit Teddy

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13.01.2015 07:01
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