„Der Christbaum-Transport“

Samstag, 06.12.2014 Ingo Lenßen

Türchen sechs: Der Christbaum-Transport

Wer einen Christbaum gekauft hat, der muss ihn auch irgendwie nach Hause bekommen. Das funktioniert aber meistens nicht, ohne dass das Bäumchen auf dem Transportweg Nadeln verliert. Und genau um dieses „Streugut“ ging es in einem Prozess vor dem Oberlandesgericht Frankfurt/Main. 

Eine Familie verfügte eigentlich über ein Wegerecht über das Grundstück der Nachbarn. Aber die wollten eine Verschmutzung ihres Weges durch die rieselnden Tannennadeln nicht hinnehmen und verboten den Transport. 

Die Richter entschieden: Die Nachbarn können zwar den Baumtransport nicht verhindern, sie haben aber einen Anspruch darauf, dass die Nadelspur wieder wegfegt wird.

Textbezogene Paragraphen / Urteile:

Oberlandesgericht Frankfurt/Main (19 U 273/08)

Verweigertes Wegerecht: Transport des Christbaumes

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Verweigertes Wegerecht: Transport des Christbaumes
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06.12.2014 08:57
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