Vorsicht! Nach 120 Parkverstößen droht der Führerscheinverlust!

Montag, 09.02.2015 BJ

„Strafzettel sind günstiger als Parkscheine“, denken sich viele Autofahrer. Sie auch? Nun, oftmals haben Sie damit sicher Recht. Wenn Sie aber Pech haben, können Sie mit dieser Einstellung ganz schnell Ihren Führerschein riskieren …

Sollte nämlich der Verdacht aufkommen, Ihnen könnten Verkehrsregeln „egal“ sein, droht die Aufforderung zur Teilnahme an der medizinisch-psychologischen Untersuchung. Sie kennen die vielleicht besser als „Idiotentest“. Und sollten Sie den Brief mit dieser Aufforderung erst einmal zugestellt bekommen haben, hört der Spaß sehr schnell auf: Die Durchfallrate ist extrem hoch, und wer sich weigert hinzugehen, dem droht der Entzug der Fahrerlaubnis!

Bußgeld schreckt vielleicht nicht … Führerscheinentzug schon!

So erging es einem Autofahrer, der in sieben Jahren fast 120 Parkverstöße begangen hatte. Das hört sich viel an, kann aber ganz schnell zusammenkommen - der Mann wohnte und arbeitete an Orten, wo Parkplätze rar und viele davon zeitlich begrenzt sind. Und obwohl der Fahrer ansonsten nie auffällig geworden war - in Flensburg hatte er keinen einzigen Punkt - sollte er zur MPU. Kein Einzelfall! Da half auch seine Klage bis zum Verwaltungsgerichtshof nichts, welche das Vorgehen der Behörde im Ergebnis nur bestätigte. Der Mann musste zum Test, fiel durch und verlor seinen Führerschein. 

Textbezogene Paragraphen / Urteile:

§ 11 Abs. 8 S. 1 FeV

Strafzettel

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