Gärtner sperrt 17-Jährige in seiner Garage ein und vergewaltigt sie mehrfach

Donnerstag, 05.03.2015 BJ

Der Mann fesselte sein Opfer und sperrte es in seiner Garage drei Tage lang in seinem Auto ein. Und obwohl das junge Mädchen an Asthma litt, verstopfte er ihr Mund und Ohren und setzte ihr einen Helm mit zugeklebtem Visier auf, damit sein Verbrechen lautlos erfolgen konnte. Während die Schülerin fast erstickte, sagte er zu ihr, sie solle sich „doch entspannen und gehen lassen“…

Im Prozess gestand jetzt der 52-jährige Angeklagte die von langer Hand geplante Gräueltat. Schon seit geraumer Zeit habe er „davon geträumt“ und nach potentiellen Opfern Ausschau gehalten, dabei habe er aber stets darauf geachtet, unauffällig zu bleiben. So führte er auch, während das junge Mädchen hilflos in der Garage voller Sexspielzeug lag, ein „normales“ Leben. Er besuchte Verwandte, ging einkaufen und schaute abends mit seiner Ehefrau gemeinsam „Tatort“. 

Nicht wieder gutzumachen

Das Gericht stufte nun den Täter als voll schuldfähig ein und verurteile den Mann zu einer Haftstrafe von neun Jahren und sechs Monaten. Zusätzlich sprach die Kammer des Landgerichts Köln der Schülerin wegen ihrer schweren Traumatisierung ein Schmerzensgeld in Höhe von 35.000 Euro zu.

Textbezogene Paragraphen / Urteile:

Landgericht Köln Urt. v. 24.02.2015

§§ 177, 234 StGB

Handschellen

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Entführung und Vergewaltigung einer 17-jährigen Schülerin
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05.03.2015 09:00
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